Ein Implantat ersetzt nicht nur einen Zahn. Es entscheidet mit darüber, wie gut Ihr Körper die neue Zahnwurzel annimmt. Genau hier setzt unsere Praxis einen bewussten Schwerpunkt.
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die fest im Kiefer verankert wird und mit dem Knochen verwächst. Es ersetzt einen fehlenden Zahn dauerhaft, ohne dass gesunde Nachbarzähne beschliffen werden müssen, wie es bei einer Brücke nötig wäre. So weit die Lehrbuchdefinition. In der Praxis stellt sich aber eine Frage, die oft zu kurz kommt: Aus welchem Material soll die neue Wurzel bestehen, und wie gut verträgt Ihr Körper dieses Material über Jahrzehnte?
In der Zahnarztpraxis von Dr. Jens Tartsch in Kilchberg denken wir Implantologie im Zusammenhang mit dem ganzen Körper. Als Praxis für UmweltZahnMedizin achten wir darauf, dass Zahnersatz das Immunsystem so wenig wie möglich belastet. Deshalb liegt unser Schwerpunkt auf metallfreien Keramikimplantaten, ergänzt durch bewährte Titanimplantate dort, wo sie die sinnvollere Lösung sind.
Keramik oder Titan: der eigentliche Unterschied
Beide Materialien sind seit vielen Jahren erprobt und beide können hervorragende Ergebnisse liefern. Der Unterschied liegt weniger in der Haltbarkeit als in der Verträglichkeit und im Anspruch der Patientin oder des Patienten.
Keramik (Zirkonoxid)
- Vollständig metallfrei
- Besonders gewebefreundlich, Zahnfleisch wächst gut an
- Kein dunkler Rand am Zahnfleisch, hell und natürlich
- Ideal für gesundheitsbewusste Patienten
Titan
- Bewährter Standard seit Jahrzehnten
- Sehr stabil und belastbar
- Über 90 Prozent Erfolg nach zehn Jahren
- Sinnvoll, wo es medizinisch die beste Lösung ist
Keramikimplantate: metallfrei und besonders verträglich
Keramikimplantate bestehen aus Zirkonoxid, einer hochfesten, weissen Keramik. Sie sind vollständig metallfrei und geben keine Partikel ins umliegende Gewebe ab. Das Zahnfleisch wächst sehr gut an, das Risiko für Unverträglichkeiten oder allergische Reaktionen ist gering. Für gesundheitsbewusste Menschen, die Wert auf eine körperfreundliche Versorgung legen, sind sie die naheliegende Wahl. Ein weiterer Vorteil zeigt sich im sichtbaren Bereich: Weil Keramik hell ist, schimmert am Zahnfleischrand kein dunkler Rand durch. Das Ergebnis wirkt natürlich. Moderne Hochleistungskeramik erreicht heute nach fünf Jahren Erfolgsraten von durchschnittlich 97 Prozent und liegt damit auf Augenhöhe mit Titan.
Titanimplantate: der bewährte Standard
Titan besitzt die weiteste Langzeiterfahrung und gilt als bewährter Standard der Implantologie. Es ist sehr stabil, belastbar und heilt zuverlässig ein. Neuere Forschung zeigt allerdings, dass auch Titan korrodieren und dabei feine Partikel freisetzen kann, was in Einzelfällen zu einer Titanunverträglichkeit im Sinne einer übersteigerten Fremdkörperreaktion führt. Ob eine solche Neigung besteht, klären wir bei Bedarf vorab mit einem Titanstimulationstest. Wo ein Titanimplantat medizinisch die sinnvollste Lösung ist, beraten wir Sie offen und ehrlich dazu.
Sind Implantate für jeden geeignet?
Nicht jede Zahnlücke lässt sich automatisch mit einem Implantat versorgen, und für einen akuten Notfall ist ein Implantat nicht gedacht. Ob es für Sie infrage kommt, hängt von mehreren Faktoren ab: der Qualität des Kieferknochens, dem allgemeinen Gesundheitszustand, dem Immunsystem und der Mundhygiene. Deshalb steht am Anfang immer eine sorgfältige Untersuchung und ein Gespräch, in dem wir gemeinsam mit Ihnen die beste Lösung finden.
Wann ein Implantat sinnvoll ist
- Einzelzahnlücke: Das Implantat steht für sich, gesunde Nachbarzähne bleiben unberührt.
- Mehrere fehlende Zähne: mit einer festsitzenden Brücke, die auf Implantaten getragen wird.
- Zahnloser Kiefer: mit festsitzendem Zahnersatz, der auf mehreren gezielt gesetzten Implantaten getragen wird.
Wie eine Implantatbehandlung abläuft
Je nach Ausgangslage erstreckt sich die Behandlung über etwa vier bis acht Monate, bis Funktion und Aussehen vollständig wiederhergestellt sind. Der grösste Teil dieser Zeit ist Einheilung, in der Sie nichts spüren.
Wenn der Knochen nicht ausreicht
Nicht jeder Kiefer bietet von Anfang an genügend Knochen für ein Implantat. In solchen Fällen schaffen wir mit einem Knochenaufbau (Augmentation) zuerst ein stabiles Fundament, indem der fehlende Bereich aufgefüllt und mit einer Kollagenmembran geschützt wird. Passend zu unserem ganzheitlichen Ansatz setzen wir wo möglich auf körpereigene Ressourcen: PRF (Platelet-Rich-Fibrin) nutzt plättchenreiches Fibrin aus Ihrem eigenen Blut und fördert nach einem Eingriff eine schnellere, entzündungsärmere Wundheilung und den Gewebeerhalt.
Unser Verständnis von Implantologie
Ein Implantat ist für uns kein isolierter Eingriff, sondern Teil eines grösseren Bildes. Als Praxis für UmweltZahnMedizin, deren Ansatz Dr. Tartsch auch als Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für UmweltZahnMedizin mitprägt, verbinden wir moderne Technik, computergestützte Planung und minimalinvasive Methoden mit dem Blick auf Ihre Gesundheit als Ganzes. Dabei nehmen wir uns Zeit, erklären Ihnen jeden Schritt und schaffen eine ruhige Atmosphäre, in der Sie sich gut aufgehoben fühlen. Diese Haltung prägt unsere gesamte Praxis, von der Vorsorge bis zur Implantologie.
Dr. Jens Tartsch's Practice, Kilchberg
Rund fünfzehn Minuten vom Zürcher Hauptbahnhof und direkt beim Bahnhof Kilchberg. Wenn Sie Fragen zu Zahnersatz oder Keramikimplantaten haben, besprechen wir diese gerne persönlich mit Ihnen.