Dental Fillings in Kilchberg: Composite, Ceramic Inlays, and Making the Right Choice

Ein kleines Loch im Zahn oder eine abgebrochene Ecke ist schnell passiert. Wichtiger als das Loch selbst ist oft die Frage, mit welchem Material es geschlossen wird. Denn davon hängen Haltbarkeit, Aussehen und Verträglichkeit ab.

Ziel jeder Füllung ist es, die volle Funktion des Zahns wiederherzustellen und dabei seine natürliche Form und Ästhetik zu bewahren. Bei der Materialwahl spielt neben dem Aussehen auch die Verträglichkeit eine Rolle. Als Praxis mit Schwerpunkt auf metallfreier, körperfreundlicher Zahnmedizin setzen wir bewusst auf Materialien, die dem natürlichen Zahn möglichst nahekommen. Welches Material sich für welche Situation eignet, erklären wir Ihnen hier in Ruhe.

Keramik-Inlay: der Natur am nächsten

Ceramic inlay fabricated using CAD/CAM, Kilchberg Dental Practice
Keramik-Inlays werden im Labor passgenau gefertigt und gelten als hochwertigste Form der Füllung.
Unsere Empfehlung

Für uns ist das Keramik-Inlay das Mittel der Wahl, wenn Wert auf Ästhetik und lange Haltbarkeit gelegt wird. Anders als plastische Füllungen wird es nicht weich im Mund verarbeitet, sondern nach einem Abdruck präzise im Dentallabor gefertigt. Keramik verändert sich im Mund nicht und bleibt dauerhaft stabil.

Die Härte entspricht der des natürlichen Zahns, sodass Zahn und Füllung ähnlich abnutzen und die Kaubelastung dem eigenen Zahn gleicht. So lassen sich auch grössere Defekte oder ganze Zahnhöcker als Teilkronen versorgen. Der grösste Vorteil ist die Langlebigkeit: Sofern der Zahn nicht an anderer Stelle neue Karies bekommt, ist die Haltbarkeit praktisch unbegrenzt. Es gibt Inlays, die nach dreissig Jahren noch aussehen wie am ersten Tag. Die Kosten sind wegen der aufwendigen Herstellung höher, über die Zeit gerechnet aber oft günstiger.

Eigenschaften auf einen Blick

  • Langlebig: bei guter Pflege dauerhaft stabil, oft über dreissig Jahre.
  • Ästhetisch: wie künstlicher Zahnschmelz, selbst aus der Nähe kaum zu erkennen.
  • Stabil: abriebfest, mit einer dem Zahnschmelz vergleichbaren Härte.
  • Einsatz: ideal für grössere Defekte und stark belastete Seitenzähne.

Zunächst wird der Zahn vorbereitet und der Defekt präzise erfasst. Das Inlay wird dann im Labor mit modernen Verfahren wie CAD/CAM oder CEREC gefertigt, anschliessend passgenau eingesetzt und dauerhaft mit dem Zahn verklebt.

Kompositfüllung: schön und günstiger

Zahnfarbenes Kompositmaterial und Keramikpartikel, Zahnarztpraxis Kilchberg
Komposit ist ein zahnfarbener Kunststoff und im Frontzahnbereich das Mittel der Wahl.
Die günstige Alternative

Aus kosmetischen Gründen und wegen der im Vergleich zu Keramik niedrigeren Kosten ist der zahnfarbene Kunststoff, das Komposit, heute das am häufigsten verwendete Füllmaterial. Wegen seiner guten Ästhetik ist es vor allem im Frontzahnbereich und für kleinere Füllungen ein bewährtes Standardmittel.

So gut Komposit für kleine Defekte ist, im stark belasteten Seitenzahnbereich hat es Grenzen. Eine mittelgrosse Kunststofffüllung ist dort nach durchschnittlich drei bis sechs Jahren oft wieder undicht und muss ersetzt werden. Weil dabei jedes Mal etwas gesunde Zahnsubstanz verloren geht, wird die Füllung mit der Zeit grösser. Grund ist die Schrumpfung des Materials beim Aushärten, die Spannungen im Zahn und feine Randspalten verursachen kann. Deshalb bringen wir das Material in mehreren dünnen Schichten ein, um die Schrumpfung gering zu halten. Bei grösseren, belasteten Defekten ist ein Keramik-Inlay die langlebigere Wahl.

Eigenschaften auf einen Blick

  • Zahnfarben: exakt an die Zahnfarbe angepasst, nahezu unsichtbar.
  • Minimalinvasiv: schonend, bei kleinen Defekten oft ohne Betäubung.
  • Günstiger: kostengünstiger als Keramik, ideal für kleine bis mittlere Defekte.
  • Grenzen: im belasteten Seitenzahn weniger langlebig als Keramik.

Der Ablauf ist in wenigen Schritten erledigt und dauert in der Regel etwa 30 bis 60 Minuten. Zunächst wird der Zahn vorbereitet, die Schmelzränder werden angeschrägt und die Karies entfernt. Danach härten wir zwei dünne Klebeschichten aus und behandeln die Zahnoberfläche mit Phosphorsäure, damit die Füllung sicher haftet. Anschliessend bringen wir das Komposit in mehreren dünnen Schichten ein und härten jede Schicht einzeln mit einer Polymerisationslampe. Zu den Kosten: Hochwertige Kompositfüllungen sind meist keine reine Kassenleistung. Die Grundversicherung übernimmt in der Regel den Betrag, der einer Amalgamfüllung entspricht, das sind etwa CHF 100 bis 200.

Welches Material das richtige ist, entscheidet die Grösse und Lage des Defekts, nicht der Preis allein.

Keramik-Inlay

  • Hochwertigste Form, unsere Empfehlung
  • Wie echter Schmelz, höchste Ästhetik
  • Praktisch unbegrenzt haltbar, oft über 30 Jahre
  • Ideal für grössere, belastete Defekte

Kompositfüllung

  • Zahnfarben und günstiger
  • Ideal im Frontzahn und für kleine Defekte
  • Schonend, oft ohne Betäubung
  • Im Seitenzahn nach einigen Jahren zu erneuern

Amalgam: Vergangenheit mit Risiken

Amalgam war jahrzehntelang Standard, ein Gemisch aus etwa 60 Prozent Silber, 40 Prozent Quecksilber und weiteren Schwermetallen wie Kupfer und Zinn. Es ist zwar mit einer Liegedauer von neun bis zwanzig Jahren langlebig, unterliegt im Mund aber Korrosion, was zu undichten Rändern und erneuter Karies führen kann. Wegen der gesundheitlichen Bedenken gegenüber Quecksilber verwenden wir in unserer Praxis kein Amalgam mehr.

Passend zu unserem Schwerpunkt auf UmweltZahnMedizin bieten wir zudem, gemeinsam mit ärztlichen Partnern, eine Abklärung der Schwermetallbelastung und die Ausleitung nach einer Amalgamentfernung an. Denn gerade wer verschiedene Metalle im Mund trägt, kann durch elektrochemische Vorgänge erhöhte Werte aufweisen.

Pflege und Haltbarkeit

Wie lange eine Füllung hält, entscheidet neben dem Material vor allem die Pflege. Gründliches Zähneputzen, die professionelle Dentalhygiene in der Praxis und regelmässige Kontrollen sichern Funktion und Sitz langfristig und beugen einer erneuten Karies unter der Füllung vor.

Füllungen in Kilchberg

Moderne Füllungen bieten heute viele Möglichkeiten, einen Defekt funktional und ästhetisch zu versorgen. In unserer Praxis in Kilchberg sind wir auf metallfreie Füllungen spezialisiert und beraten Sie individuell dazu, welche Lösung für Ihre Situation die sinnvollste ist. Unser Ziel ist es, Ihre Zähne langfristig gesund zu erhalten.

Dr. Jens Tartsch's Practice, Kilchberg

Rund fünfzehn Minuten vom Zürcher Hauptbahnhof und direkt beim Bahnhof Kilchberg. Wenn Sie Fragen zu Füllungen oder zur passenden Materialwahl haben, besprechen wir diese gerne persönlich mit Ihnen.

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